Komainu
sind
löwenähnliche Steinhunde, die als böse Geister
abwehrende Wächterfiguren - siehe auch niô
- fungieren und sich fast immer
paarweise neben den Eingängen zu Tempeln und Schreinen
befinden. In
alten Zeiten wird der auf der linken Seite sitzende Tempelschutzhund
als shishi (Löwe) und
der rechte als komainu
(lit. "koreanischer Hund") bezeichnet. Während der eine immer mit
geöffnetem Maul = a
posiert, hält der andere dieses verschlossen = un . Einer der beiden trägt
meist ein Horn auf seinem Haupt.