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Wie auch der Enryaku-ji auf dem
Berg Hiei-zan dient
der Ende des 8.Jhs. gegründete Tempel Kurama-dera
zum Schutz der
Kaiserstadt. Die ursprüngliche zur Tendai-Schule gehörende
Anlage war seinerzeit weitläufiger, fiel aber immer wieder
Feuerbrünsten zum Opfer. Im 12.Jh. dient das abgeschiedene, dicht
bewaldete Tal dem jugendlichen Minamoto
Yoshitsune als Fluchtort vor
seinem älteren Bruder Minamoto Yoritomo,
dem ersten Shôgun in Kamakura - ein Kobold, der tengu, soll ihm hier die Waffenkunst gelehrt
haben. Fest des Feuers im Oktober.
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