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Ningyô-chô, "Puppenviertel",
ist einem durch Landgewinnung entstandenen Zentralmarkt entsprungen und
war
in der Edo-Zeit ein wichtiger
Sitz des Kabuki- und Puppentheaters.
Im Zweiten Weltkrieg bleibt Ningyô-chô, im Gegensatz zu
anderen Teilen Tôkyôs, von Zerstörungen durch
Bombardements verschont und hat
daher seinen Altstadtcharakter bis heute
nicht verloren. Im Schrein Suitengû
können werdende Mütter göttlichen Beistand für die
bevorstehende Entbindung erhalten. In Amazake-Yokochô existierten
einst überall Läden, die süßen Reiswein
verkauften (amazake-ya).
Das Museum Jusaburo-kan zeigt Puppen und das Studio des bekannten
Künstlers Tsujimura
Jusaburô.
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