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Kyôto,
in einem nach Süden
hin offenen Talbecken gelegen, wird
im Jahr 794 als Heian-kyô, "Hauptstadt
des Friedens", wie bereits schon Nara (710-794)
nach chinesischem Vorbild im Schachbrettmuster angelegt. Der als
Zentrum angelegte Kaiserpalast bleibt
über 1000 Jahre lang Kaisersitz und die Stadt entwickelt sich zum
bedeutendsten Kulturzentrum
Japans. Kyôto bleibt im Zweiten Weltkrieg von
jeglichen Bombardements verschont. Die Stadt mit heute 1,5 Millionen
Einwohnern,
zählt jährlich annähernd 50
Millionen Besucher.
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