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Die buddhistische Missionierung in Japan beginnt Mitte
des 6. Jhs. im Yamato-Reich,
nachdem die japanischen Herrscher vom König des
koreanischen Reiches Paecke eine Buddha-Statue und buddhistische
Schriften erhalten hatten. Mit der Gründung von Nara im
Jahre 710 wird der
Buddhismus die Religion der Zentralregierung. Durch die Verschmelzung
mit dem Shintô
und der Entstehung
unterschiedlicher Lehren
(Jôdô-, Tendai-, Shingon-, Amida-, Nichiren- und
Zen-Schule) bekennt sich der Kaiser, der Adel der Heian-Zeit,
sowie auch das gemeine Volk zu jener Religion, die durch ihre geistige
Kraft und Philosphie aus dem modernen Japan nicht mehr wegzudenken ist.
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